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Fahrräder finanzieren? Oder doch lieber sparen?

Grundsätzlich kann heutzutage alles finanziert werden, wo eine größere Summe benötigt wird, doch liegt diese Entscheidung bei jedem selbst. Da ein gutes Fahrrad heute schon so teuer sein kann, wie ein gebrauchter Kleinwagen, bietet es sicherlich an, dieses in Raten abzuzahlen. Das hat seine Vor- und Nachteile, die in alle Überlegungen einbezogen werden sollten, wenn jemand sich entschließt, einen Ratenkredit aufzunehmen. Im Falle eines Fahrrades, überwiegen wohl eher die Nachteile, als die Vorteile. Schon alleine die Tatsache, wie oft Fahrräder gestohlen werden, ist ein Grund, es nicht in Erwägung zu ziehen.

Wie ein Auto auch, sollte ein wertvolles Fahrrad versichert werden, das ist Voraussetzung für den Kauf auf Raten. Ansonsten könnte es zu einem bösen Erwachen kommen, wenn das Zweirad weg ist und gerade erst einmal zwei Raten bezahlt sind. Die Frage stellt sich, ob die Rechnung mit einem finanzierten Fahrrad plus der Versicherung wirklich aufgeht. Versicherungen für Fahrräder sind relativ kostenintensiv und es gibt etliche Einschränkungen, z. B. ist das Fahrrad nur zwischen 6 und 22 Uhr versichert, d. h., wird es in der Zeit gestohlen, wo der Schutz nicht greift, wird auch nichts erstattet.

Des Weiteren, es wird meist nur die Hälfte des derzeitigen Wertes erstattet, d. h., je älter das Rad ist, je weniger ist es wert – ein weiterer guter Grund davon abzusehen. Wohnt jemand in der Großstadt, wo täglich Hunderte von Fahrrädern abhanden kommen, ist das Risiko, dass die Versicherung bei einem Diebstahl des Fahrrades den Vertrag kündigt, sehr hoch und alle gezahlten Prämien sowie das Fahrrad sind futsch. Werden alle diese Nachteile bedacht, erübrigt sich die Überlegung von selbst, ein Fahrrad zu finanzieren.

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